0049 7520 91002         

10 Hinweise zum Datenschutz in der Praxis

18. 01. 12
posted by: Super User
Hits: 2139

Für das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient spielt der Datenschutz eine wichtige Rolle. Deshalb empfiehlt der Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Dr. Alexander Dix, den niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten, stets darauf zu achten, dass die sensiblen Patientendaten besonders geschützt sind

  1. Befunddaten niemals unverschlüsselt über das Internet versenden, beispielsweise per E-Mail.
  2. Sichere Verwahrung der Patientenakten – im passwortgeschützten Computer.
  3. Wenn der Arzt oder Psychotherapeut nicht anwesend ist, müssen die Patientenakten unter Verschluss sein – sowohl im Computer als auch im Schrank.
  4. Zwei Computer anschaffen, sodass Patientenakten vom Internet getrennt sind, um Schaden bei Angriffen von außen zu vermeiden.
  5. Wegen der Computervirengefahr keine USB-Sticks verwenden.
  6. Patientenakten nach gesetzlich vorgeschriebener DIN-Norm vernichten – für Patientendaten sollte mindestens die Sicherheitsstufe 4 gelten (Materialteilchenfläche bis 160 Quadratmillimeter und Papierschnittbreite bis 6 Millimeter).
  7. Bei Auskünften am Telefon muss die Identität des Anrufers gesichert sein – ein Rückruf oder gezielte Zusatzfragen sind angebracht.
  8. Zum Schutz des Patientengeheimnisses sollte die Anmeldung räumlich getrennt zum Wartebereich angeordnet sein – Diskretion ist oberstes Gebot.
  9. Patientenunterlagen müssen immer so positioniert werden, dass andere Patienten diese nicht einsehen können.
  10. Ein vertrauliches Arzt-Patienten-Gespräch muss im geschlossenen Raum stattfinden.

Quelle: KBV

Brauchen Sie Hilfe beim Datenschutz? Wenden Sie sich an uns!

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok